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  • Fresnelsche Stufenlinse in Leuchttürmen

  • Fahrwassertonne im Sonnenuntergang

  • Laterale Seezeichen - Fahrwassertonne Backbord (gestrandet)

  • Laterale Seezeichen - Fahrwassertonne Steuerbord

  • Kardinale Seezeichen - Untiefentonne Süd - Lowestoft (Holm)

  • Molenfeuer- / Einfahrtsfeuer Warnemünder Hafen

  • Leuchtturm in Aktion

  • Seekartenausschnitt Heiligenhafen - Kartenwerft 1.44

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Kennungen

Lichtsignale auf See und in Küstengewässern

 

Auf hoher See sieht man meistens nur Wasser, soweit das Auge reicht. Egal, in welche Richtung man schaut, überall Wasser - bis zum Horizont. Sobald man jedoch in Küstennähe oder auf eingetragenen Schifffahrtswegen fährt, so kommen bald unzählige Seezeichen hinzu.

Es handelt sich um verschiedene Arten von Bojen, Tonnen und Landmarken. Dazu gehören Leuchttürme, Richtfeuer, Leitfeuer- und Quermarkenfeuer, die den Verkehr für die Schifffahrt auf See regeln.

Sie sind farbig gekennzeichnet und die wichtigsten sind auch in den Seekarten eingezeichnet. Genau wie im Straßenverkehr, hat auch beim befahren von Seeschifffahrtsstraßen, jedes Seezeichen seine eigene Bedeutung und muss entsprechend gekannt und beachtet werden, damit das Schiff sicher geführt werden kann.

Wichtige Seezeichen, die tagsüber durch Farbe und Form zu erkennen sind, werden in der Nacht befeuert und sind durch unterschiedliche Folgen von Lichtsignalen und unterschiedlicher Farbe zu identifizieren. Diese Befeuerung heißt Kennung.

Damit befeuerte Tonnen und andere Leuchtfeuer bei Dunkelheit zu unterscheiden sind, haben sie unterschiedliche 'Kennungen'. Dabei unterscheidet man zwischen Lichtfarbe, Wiederkehr und Signalfolge.

Farben der Seelichter Die Farbe des Lichtes richtet sich nach der Fahrwasserseite. So werden rote Leuchtonnen rot befeuert, Grüne grün. Weitere mögliche Lichtfarben sind weiß, gelb und orange, wobei allgemein weißes Licht z. B. für Ansteuerungstonnen (Fahrwassermitten-Tonnen) und Kardinaltonnen, gelbes Licht für gelbe Sonderzeichen wie z. B. die Betonnung von Warn- und Sperrgebieten, oranges Licht für Kanalufer- und Hafenbefestigungen, verwendet wird.
Wiederkehr der Seezeichen - Kennung Die Wiederkehr  ist der Zeitraum vom Beginn eines Signaltaktes, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Signaltakt erneut beginnt. In einem Seegebiet können Signaltakte durchaus mehrfach vorkommen. Anscheinend gleiche Signaltakte unterscheiden sich aber dann in der Wiederkehr.
Flash Yellow 3 Sekunden Lichtsignale sind nach Art der Signale bezeichnet. Beispiel (Fl.Y.3s): Lichterscheinung max. 1 Sekunde mit der Lichtfarbe Gelb und kürzer als die Dunkelheit. Die Dunkelheit beträgt hier 2 Sekunden, insgesamt also 3 Sekunden Kennung bis zur Wiederkehr.

 

Beispiele einiger Signalarten

(internationale Bezeichnung)

Fixed

Fixed (leuchtet ohne Unterbrechung rot)

z.B. F.R.
Fixed Red F.R.

Isophase

ISO (Lichterscheinung und Dunkelheit sind gleich lang rot)

z.B. Iso R 2s
Iso Red Iso.R.

Occulting

Occulting (Lichterscheinung länger als die Unterbrechung grün)

z.B. Oc G 3s
Qcculting Oc.G.3s

Occulting

Occulting 2 (Lichterscheinung mit 2 Unterbrechungen rot)

z.B. Oc(2) R 4s
Occulting Oc(2)R.4s

Occulting

Occultimg 3 (Lichterscheinung mit 3 Unterbrechungen grün)

z.B. Oc(3) G 5s
Occulting Oc(3)G.5s

Long Flash

Longflash (Lichterscheinung ist mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit weiß)

z.B. LFl W 5s
Long flash Lfl.5s

Long Flash

Longflash LFl(2) (Lichterscheinung 2x mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit weiß)

z.B. LFl(2) W 10s
Long flash Lfl(2)10s

Long Flash

Longflash LFl(3) (Lichterscheinung 3x mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit rot)

z.B. LFl(3) R 14s
Long flash Lfl(3)14s

Flash

Flash FL.R.3s (Lichterscheinung max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit rot)

z.B. Fl R 3s
Flash Fl.R.3s

Flash

Flash Fl.Y.4s (Lichterscheinung max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit gelb)

z.B. Fl Y 4s
Flash Fl.Y.4s

Flash

Flash Fl(2)5s (2x Lichterscheinung je max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit weiß)

z.B. Fl(2) W 5s
Flash Fl(2)5s

Flash

Flash Fl(3)G.8s (3x Lichterscheinung je max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit grün)

z.B. Fl(3) G 8s
Flsh Fl(3)G.8s

Quick Flash

Quick Q.R. (ständige schnelle Lichterscheinungen, mind. 50 - 60x pro Min. rot)

z.B. Q R
Quick Q.R.

Quick Flash

Quick Q(3)G.7s (3 schnell aufeinander folgende Lichterscheinungen grün)

z.B. Q(3) G 7s
Quick Q(3)G.7s

Interrupted Quick Flash

Interrupted Quick IQ.G.8s (nicht durchgehendes Funkelfeuer grün)

z.B. IQ G 8s
Interrupted quick IQ.G.8s

Very Quick Flash

Very Quick VQ. R. (ständige schnelle Lichterscheinungen, 100 - 120x pro Min. rot)

z.B. VQ R
Very Quick Red VQ.R.

Ultra Quick Flash

Ultra Quick UQ.G. (ständige schnelle Lichterscheinungen, 200 - 240x pro Min. grün)

z.B. UQ G
Ultra Quick Green UQ.G.

 

Bezeichnung in der Seekarte

Jede Tonne trägt eine Benennung, die aus einer Zahl, einem Namen, oder der Kombination aus Beidem besteht. Dabei tragen grüne Fahrwassertonnen ungerade und Rote gerade Nummern. Die Benennungen sind auf die Tonnen gedruckt und in Seekarten verzeichnet. In Seekarten besteht die Bezeichnung befeuerter Seezeichen mindestens aus: Kennung, Namen oder Nummer und einem farbigen Lichtsymbol entsprechend der Lichtfarbe, siehe fogendes Beispiel:

 Kartenausschnitt Seekarte 1.33 Kartenwerft Fehmarnsund

Ausschnitt Seekarte 1.33 "Fehmarnsund" von KARTENWERFT GmbH

 

 G: grüne Steuerbord Fahrwassertonne

 Lichtsymbol = Leuchttonne

 Name: Fehmarnsund Nr. 9

 Kennung:  Flash

 Wiederkehr: 4s (4 Sekunden)

 Lichtfarbe: Grün

 In Seekarten wird sowohl für weißes, als auch für gelbes Licht ein gelbes Lichtsymbol verwendet. Ist die Lichtfarbe weiß, erfolgt keine Angabe zur Lichfarbe in der Kennung, ist die Lichtfarbe gelb, ist das durch Y (yellow) in der Kennung bezeichnet.

 

 Flash FL.G4s

Beispiel der Kennung des Seezeichen bei Nacht: Fl.G.4s (grüne Steuerbord-Fahrwasserleuchttonne Nr.9 aus dem Seekartenausschnitt 1.33 Fehmarnsund)

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