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  • Fresnelsche Stufenlinse in Leuchttürmen

  • Fahrwassertonne im Sonnenuntergang

  • Laterale Seezeichen - Fahrwassertonne Backbord (gestrandet)

  • Laterale Seezeichen - Fahrwassertonne Steuerbord

  • Kardinale Seezeichen - Untiefentonne Süd - Lowestoft (Holm)

  • Molenfeuer- / Einfahrtsfeuer Warnemünder Hafen

  • Leuchtturm in Aktion

  • Seekartenausschnitt Heiligenhafen - Kartenwerft 1.44

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Kartenentstehung

...die einzigartige Seelichkarte

 

Ein paar Infos zu den Seelichtkarten

Die Kennung eines Seezeichens ist seine charakteristische Abfolge von Hell- und Dunkelintervallen und seinen Farben. Zusammen mit der Wiederkehr (also der Dauer in Sekunden zwischen dem Anfang eines Musters und dem Anfang des darauf folgenden, identischen Musters) sowie ihren Abstrahlungswinkeln ist die Kennung das entscheidende Element zur nächtlichen Identifikation eines Seezeichens.

Seezeichen sind auf Seekarten als einfache grafische Symbole abgebildet. Die Kennung der Seezeichen wird auf den Seelichtkarten von SEELICHT.net durch modernste Lichtleiter dargestellt.

Ein speziell für die einzelnen Seelichtkarten programmierter Mikrocontroller steuert die Kennung der Leuchttürme und Seezeichen. Auf den Seelichtkarten von www.SEELICHT.net werden diese Symbole durch neueste Technik -wie Lichtleiter- ersetzt, die natürlich auch in Original-Kennung und Original-Farben des Seezeichens blinken.

Sehr gern arbeite ich mit Seekarten von KARTENWERFT GmbH, sie sehen einfach toll aus und sind schon entspiegelt und matt laminiert. So erspare ich mir die Verglasung bzw. die Schutzfolie der Unikate. Die Größe der Seekarte ist auch überschaubar und man hängt sich nicht ein riesiges Teil an die Wand. Die Maße dieser Seekarten liegen bei ca. 30,5cm x 43cm. Der Rahmen ist dabei nicht mit berechnet.

Natürlich arbeite ich auch mit allen anderen Seekarten wie z.B. Delius Klasing oder NV-Verlag.

 

...die Elektronik

In meiner Schaltung für die Seelichtkarte habe ich mich für einen Mikrocontroller entschieden. Er ermöglicht einen einfachen Schaltungsaufbau und ist relativ günstig. Hier werden sämtliche Kennungen für die Seezeichen und Leuchttürme einprogrammiert. Ein zweiter Mikrocontroller ist für die Ein- /Ausschaltung verantwortlich sowie für die Dimmerschaltung zuständig, was sich als sehr praktisch erwiesen hat. So lässt sich die gesamte Seelichtkarte in der Leuchtstärke anpassen. Tagsüber ist es dann hell genug, und bei Dunkelheit kann man die Seelichtkarte auf „nicht so aufdringlich“ einstellen. Der Clou dabei ist, dass sämtliche Schalter und Dimmer auch über einen Magneten gesteuert werden können. So fallen die auffälligen Schalter an der Seelichtkarte völlig weg und es ergibt sich ein sehr schönes Gesamtbild, da der Rahmen viel besser zur Geltung kommt. Geht der Magnet einmal verloren, erledigt das auch jeder andere Kühlschrank- oder Tafelmagnet, der irgendwo im Hause hängt.

Auf den Seelichtkarten kommen einige Kennungen eines größeren Gebietes teilweise doppelt oder sogar mehrfach vor. Damit kein Gleichtaktblinken ensteht, werden gleiche Kennungen mit leicht unterschiedlichen Umlaufzeiten errichtet, so dass keine Probleme auftreten. Außerdem werden die Leuchtfeuer und Seezeichen mit einem unterschiedlichen "Fading" ausgetstattet (sanfter Lichtwechsel bei Leuchttürmen und schneller Wechsel bei Leuchttonnen, genannt auch Rampenzeit), so ist ein naturgetreues Erscheinungsbild gegeben.

Die Seelichtkarte ist für eine Spannungsversorgung von 7 bis 24 VDC (Gleichspannung) ausgelegt, ideal sind hier 12 Volt. Ein Steckernetzteil ermöglicht die problemlose Spannungsversorgung. Als Sicherung verwende ich eine "selbstrückstellende Sicherung". Jede Seelichtkarte hat einen direkten Schutz gegen Überlast, Überstrom und Kurzschluss. Die Gesamtleistung ist natürlich von Seelichtkarte zu Seelichtkarte unterschiedlich, da jede Seekarte mal mehr oder weniger Seezeichen hat. Die Gesamtleistung der Seelichtkarten ist bewusst sehr klein gehalten.

 

Aufbau der Seelichtkarte

Die Idee zu meinen Projekten “...die einzigartige SEELICHTKARTE” entstand während diverser Strandurlaube an verschiedenen Stellen der Nord- und Ostsee. Es gibt für mich nichts Schöneres, als stundenlang auf das Wasser zu schauen, vorbeiziehende Schiffe zu beobachten und bei Dunkelheit das faszinierende Spiel der Spiegelung div. Lichter auf dem Wasser zu sehen. Dabei kam mir die Idee, dieses als Modell zu realisieren und sämtliche Seezeichen und Leuchttürme mit ihren Farben, Kennungen und Takten originalgetreu auf Original-Seekarten nachzubauen.

Tischlerei Seelicht

Holzarbeiten erledige ich in der Werkstatt/Tischlerei eines Freundes. Hier habe ich die Möglichkeit, mit sämtlichen Holzarten zu arbeiten, und mir stehen diverse Maschinen zur Verfügung. Der Rahmen lässt also keine Wünsche offen, fast alles kann erledigt werden. Beim Material für den Rahmen sind sämtliche Hölzer wie Teak, Eiche, Kiefer, Mahagoni, Lärche, Ahorn, Buche usw. möglich. Auch Edelhölzer verarbeite ich...
Arbeitstisch Seelicht

Hier am Tisch werden die Elektronik gelötet und die Lichtleiter eingezogen... Man glaubt es kaum, aber mitunter werden einige Hundert bis Tausend solcher Lichtleiter per Hand eingezogen, es ist eine Sisyphus-Arbeit, da die Lichtleiter teilweise nur 0,25mm stark sind.
Binnenseekarte 8.20 Kartenwerft

Der Nachbau der Seelichtkarte besteht in erster Linie aus einer original Seekarte. Hier ein Beispiel der Binnenkarte 8.20 (Jadebusen/Unterweser) von der KARTENWERFT GmbH. Die laminierten und entspiegelten Seekarten sind detailgetreu und bedürfen keiner weiteren Glas- oder Plexiglasplatte, da diese nur erheblich das Licht reflektieren würden. Natürlich arbeite ich auch mit allen anderen Seekarten, aber diese sind einfach TOP für meine Modelle.
Beispiel beleuchtete Seekarte

Zunächst müssen erst die grafischen Details der Seelichtkarte markiert und bemessen werden.
Beispiel beleuchtete Seekarte

In mühevoller Kleinarbeit werden alle Öffnungen für die Leuchttürme und Seezeichen in die original Seekarte eingebracht.

Erst jetzt kommen die Lichtleiter in die dafür gebohrten Öffnungen. Nach dem Einbau wird die Seelichtkarte in einen selbstgebauten Bilderrahmen eingebaut und mit diesem verklebt. Es muss nicht unbedingt immer ein Bilderrahmen sein, auch andere maritime Gegenstände (z.B. Bullaugen) können mit einer beleuchteten Seelichtkarte veredelt werden.
Beispiel beleuchtete Seekarte

Die Steuerelektronik wird auf der Rückseite der Seelichtkarte angebracht und mittels eines externen Netzteils mit der erforderlichen Betriebsspannung versorgt. Selbstverständlich kann man die Helligkeit steuern und die gesamte Karte über Drehregler und Schalter, oder über einen Magneten ggf. ausschalten und dimmen.


Bis so ein Unikat fertig gestellt ist, vergeht schon einige Zeit, aber die beleuchteten Seelichtkarten sehen nicht nur toll aus, sondern sind der Hingucker schlechthin... eben “...die einzigartige SEELICHTKARTE”.

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